-NEU- Fugen zwischen Außenwänden von Wohngebäuden und den Wänden von Fertiggaragen

Es gibt keine technischen Regeln zur Gestaltung dieser Übergänge.

Die Au√üenw√§nde beider Geb√§ude sind allwettertauglich. Jedes Geb√§ude k√∂nnte singul√§r f√ľr sich stehen. Das Aneinanderf√ľgen von Garage und Haus zieht nicht nach sich, dass der konstruktiv verbleibende Spalt (ca. 4 bis 8 cm) zwangsl√§ufig in irgendeiner Weise verschlossen werden muss. Verschiedentlich liefern Hersteller von Fertiggaragen Kunststoffprofile, die lediglich die vertikalen Fugen an Vorder- und R√ľckseite der Garagen im Anschluss zu den angrenzenden Geb√§uden abdecken. Dies erfolgt nur aus optischen Gr√ľnden, eine technische Forderung diesbez√ľglich gibt es nicht. Die Fuge oben kann man verschlie√üen, muss es jedoch nicht.

Beim Verschluss der Fuge am Dachanschluss der Garage zum Haus ist zu beachten, dass dieser √úbergang beweglich bleiben muss, da sich beide Geb√§ude unterschiedlich bewegen. W√§hrend das Wohngeb√§ude nach einigen Jahren ‚Äězur Ruhe‚Äú gekommen ist, unterliegt die Fertiggarage temperaturbedingt st√§ndigen L√§ngen√§nderungen. Ferner w√§re zu beachten, dass der Fassadenbereich oberhalb des Garagendachs wie ein Geb√§udesockel mit Vorkehrungen des Feuchteschutzes auszubilden ist.

Auch wenn oben die horizontale Fuge nicht verschlossen wird, wird empfohlen, bei WDVS-Fassaden eine Plattenreihe oberhalb des Garagendachs aus feuchtigkeitsunempfindlichen Wärmedämmplatten herzustellen.

Stand:
12/22