Bodenluft an TĂŒren

Die Fugen zwischen den Unterkanten von TĂŒrblĂ€ttern zu den BodenbelĂ€gen hin sollten 4 bis 7 mm breit sein. Bei geringeren AbstĂ€nden kann es im Laufe der Nutzung zum Schleifen des TĂŒrblattes ĂŒber dem Boden kommen (Senkung der TĂŒr / Wölbung des Estrichs) und Schiefstellungen wĂ€ren sehr augenfĂ€llig. GrĂ¶ĂŸere AbstĂ€nde als 7 mm fĂŒhren zum erhöhten Durchsatz von Luft, Licht und Schall. Bekannt sind Versuche, mittels Addieren von Toleranzen aus unterschiedlichen Bereichen AbstĂ€nde von mehr als 10 mm als zulĂ€ssig begrĂŒnden zu wollen. Dies ist abzulehnen.

Zu tief sitzende oder schleifende TĂŒren können entweder unten gekĂŒrzt werden oder ihre Position wird durch den Einbau von Unterlegscheiben (sog. Fitschenringe) erhöht.

Bei zu großen Fugen gibt es folgende Lösungsmöglichkeiten:
- tiefersetzen der gesamten TĂŒr samt Zarge
- geringfĂŒgiges Abschleifen der HĂŒlsen an den BĂ€ndern (möglich sind 1 bis 2 mm)
- Anbringen von Schattenfugenleisten unten an TĂŒrblĂ€ttern (mit handwerklichem Geschick)
- Anbringen von Bandoberteilen (bei zweiteiligen BĂ€ndern) mit versetztem Stift
- Ausleimen mit einem HartholzdĂŒbel der Bandbohrungen im TĂŒrblatt und versetzte Remontage des Bandoberteils

Wenn innenliegende RĂ€ume (z. B. WC’s oder BĂ€der) Nachströmluft fĂŒr die Ventilatoren benötigen, können die TĂŒren unten bis zu 4 cm eingekĂŒrzt werden. Das notwendige Maß wird vom Planer ermittelt.

Stand: 04/09